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Unsere Europameister von 1980

Die Endrunde der 6. Fußball-Europameisterschaft wurde vom 11. bis zum 22. Juni 1980 in Italien ausgetragen. Am Endrundenturnier nahmen erstmals acht statt bislang vier Nationalmannschaften teil, die in 14 Spielen den Sieger ermittelten.

Die Bundesrepublik Deutschland gewann das Turnier nach einem 2:1-Sieg über Belgien im Finale von Rom und wurde damit zum zweiten Mal nach 1972 Fußball-Europameister. Den dritten Platz belegte der Titelverteidiger Tschechoslowakei. Österreich, die DDR und die Schweiz scheiterten bereits in der Qualifikation. Torschützenkönig wurde der 23-jährige Stürmer Klaus Allofs, der alle seine drei Tore im Gruppenspiel gegen die Niederlande erzielte. Insgesamt rund 350.000 Besucher verfolgten die Begegnungen des zwölftägigen Turniers in den Stadien.


Unsere Europameister von 1980:




























Spielszenen unserer Nationalspieler:




























Der Henri-Delaunay-Pokal (französisch Coupe Henri-Delaunay) ist die Gewinntrophäe der Fußball-Europameisterschaft, die seit 1960 verliehen wird.

Der versilberte EM-Pokal wurde 1960 in Paris von Arthur Bertrand entworfen. Er ist etwa zehn Kilogramm schwer und hat eine Höhe von 42,5 Zentimetern. Benannt wurde er nach dem Franzosen Henri Delaunay, dem ersten UEFA-Generalsekretär und „geistigem Vater“ der Fußball-Europameisterschaft.

Die EM-Trophäe bleibt als Wanderpokal in ständigem Eigentum der UEFA. Sollte eine Mannschaft dreimal in Folge oder fünfmal insgesamt Europameister werden, erhält der entsprechende Verband eine originalgetreue Nachbildung der Trophäe vom europäischen Fußballverband.

Ansonsten dürfen Kopien, die aus der Eigeninitiative von siegreichen Fußballverbänden entstehen, maximal vier Fünftel der Originalgröße aufweisen und müssen die gut sichtbare Bezeichnung „Replika“ tragen.

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Seit der Europameisterschaft 2008 wird ein neuer Pokal verliehen, der den bisherigen Henri-Delaunay-Pokal ablöste. Der neue Pokal ähnelt im Wesentlichen dem Vorgänger, ist allerdings größer und hat keinen Marmorsockel mehr, da dieser als zu schwer befunden worden war. Stattdessen wurde der silberne Boden um 18 Zentimeter vergrößert. Der alte Pokal wurde ersetzt, einerseits um die Vergrößerung des Turniers auszudrücken und andererseits weil er der kleinste Pokal der europäischen Turniere war. Der neue Pokal wurde am 27. Januar 2006 vorgestellt und wie schon sein Vorgänger nach Henri Delaunay benannt. Entworfen wurde er von der Juwelierfirma Asprey.

Der alte Pokal wird in einer Vitrine der UEFA in Nyon ausgestellt.