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Bayerns erster DFB-Pkalsieg (Tschammer-Pokal) 1957

DFB-Pokalsieger 1957 wurde erstmals in seiner Geschichte der FC Bayern München. Der deutsche Meister von 1932 bezwang im Finale am 29. Dezember 1957 im Rosenaustadion in Augsburg den deutschen Meister von 1933, Fortuna Düsseldorf. Für die Münchener war es die erste Finalteilnahme, für die Rheinländer die zweite nach der 1:2 Niederlage im Endspiel von 1937 gegen den FC Schalke 04.

Kurt Sommerlatt vom FC Bayern wurde zum bislang einzigen Spieler, der drei deutsche Pokalfinales in Serie gewann. Der Karlsruher SC, mit dem er den Pokal in den beiden vorangegangenen Jahren gewann, schied diesmal bereits im Achtelfinale der süddeutschen Vorausscheidung im März mit einem 1:2 beim FC Schweinfurt 05 aus.



Die DFB-Pokalsieger von 1957:























Der "Tschammer-Pokal" ist der Vorgänger des heutigen DFB-Vereinspokals. Die Trophäe, nach dem Reichssportführer Hans von Tschammer benannt, wurde erstmals 1935 vergeben. Vorbild des Pokal-Wettbewerbs war der englische Pokal. Dort wurde bereits seit 1923 ein Vereinspokal ausgespielt.

Letzter Sieger vor der Kriegsunterbrechung war am 31. Oktober 1943 Vienna Wien. Die Österreicher gewann das Endspiel in Stuttgart gegen den Luftwaffen-Sport-Verein Hamburg 3:2.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das zwischenzeitlich aufgebrachte Hakenkreuz und durch eine Platte mit dem DFB-Logo ersetzt. Nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im DFB-Pokal wurde der Pokal so noch zwischen 1953 und 1964 überreicht. Erst anschließend wurde die neue Trophäe in Auftrag gegeben, die bis heute vergeben wird.